Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Amplify Digital GmbH und ihren Kundinnen und Kunden für Website-, SEO-, Ads-, Branding- und Beratungsleistungen. Fair formuliert, auf B2B-Mandate zugeschnitten.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen der Amplify Digital GmbH (nachfolgend „Amplify Digital") und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung digitaler Dienstleistungen, insbesondere Website-Entwicklung, Suchmaschinenoptimierung (SEO), bezahlte Werbeanzeigen (Paid Ads), Branding- und Design-Leistungen sowie IT-Beratung.
(2) Amplify Digital schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.
(3) Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, Amplify Digital stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungen
(1) Amplify Digital erbringt digitale Dienstleistungen auf Basis individueller Angebote, Leistungsbeschreibungen und Retainer- oder Projektverträge. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
(2) Je nach beauftragter Leistung handelt es sich rechtlich um einen Werkvertrag (z. B. Website-Erstellung, Logo-Design), einen Dienstvertrag (z. B. laufende SEO-Betreuung, Ads-Management) oder einen gemischten Vertrag. Die konkrete Einordnung richtet sich nach dem geschuldeten Erfolg.
(3) Die folgenden Leistungsbereiche werden typischerweise angeboten, wobei der konkrete Umfang stets im jeweiligen Angebot definiert wird:
- Website & Development — Konzeption, Design und technische Umsetzung von Websites, Landingpages und Web-Applikationen.
- SEO & Content — Keyword-Recherche, On-Page- und Off-Page-Optimierung, redaktionelle Inhalte, Technical SEO und laufendes Monitoring.
- Paid Ads — Einrichtung und laufende Betreuung von Kampagnen auf Google, Meta, LinkedIn und weiteren Werbeplattformen inkl. Tracking und Reporting.
- Branding & Design — Logo-Entwicklung, Corporate-Design-Systeme, Grafik-Produktion.
- IT-Beratung — Strategische Beratung zu Infrastruktur, Tooling und Digitalisierung.
(4) Amplify Digital ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Subunternehmer und Freelancer einzusetzen. Die vertragliche Verantwortung gegenüber dem Kunden bleibt hiervon unberührt.
§ 3 Angebot & Vertragsschluss
(1) Angebote von Amplify Digital sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Die Bindungsfrist eines verbindlichen Angebots beträgt, sofern nicht anders angegeben, 14 Kalendertage ab Zugang beim Kunden.
(2) Der Vertrag kommt durch schriftliche Annahme des Angebots durch den Kunden (per E-Mail, Unterschrift oder elektronischer Signatur) und anschließende Auftragsbestätigung durch Amplify Digital zustande. Der Zugang der Auftragsbestätigung begründet den Vertragsschluss.
(3) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Ergänzungen und Änderungen des Vertrags bedürfen der Textform.
§ 4 Mitwirkungspflichten
(1) Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Inhalte und Freigaben rechtzeitig und in geeigneter Form bereitzustellen. Dazu gehören insbesondere:
- Briefing-Dokumente, Logos, Texte, Bildmaterial
- Zugänge zu Hosting, Domains, Analytics- und Werbekonten
- Inhaltliche Freigaben innerhalb vereinbarter Fristen
- Ansprechpartner mit ausreichender Entscheidungsbefugnis
(2) Verzögert sich die Leistungserbringung durch fehlende Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen. Hierdurch entstehende Mehraufwände können gesondert in Rechnung gestellt werden.
(3) Der Kunde versichert, dass er an allen zur Verfügung gestellten Materialien (Texte, Bilder, Logos, Videos, Marken) die erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte besitzt und stellt Amplify Digital von diesbezüglichen Ansprüchen Dritter frei.
§ 5 Preise, Zahlung & Drittkosten
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich als Netto-Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Einmalige Projekte werden, sofern nicht anders vereinbart, wie folgt abgerechnet:
- 50 % nach Vertragsschluss (Anzahlung)
- 50 % nach Abnahme bzw. Fertigstellung
(3) Laufende Leistungen (Retainer) werden monatlich im Voraus in Rechnung gestellt. Die erste Rechnung ist mit Vertragsbeginn fällig.
(4) Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist Amplify Digital berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) sowie eine Pauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB zu berechnen.
(5) Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen ist Amplify Digital nach vorheriger Mahnung berechtigt, die Leistungserbringung bis zum Ausgleich der offenen Forderungen einzustellen. Hieraus resultierende Verzögerungen gehen nicht zu Lasten von Amplify Digital.
(6) Drittanbieter-Kosten (insbesondere Werbebudgets bei Google, Meta, LinkedIn oder vergleichbaren Plattformen, Hosting-Gebühren, Lizenzkosten für Stockmedien oder Software) sind nicht im Honorar von Amplify Digital enthalten. Soweit nicht anders vereinbart, rechnet der Kunde diese Kosten direkt mit dem jeweiligen Anbieter ab und hinterlegt dort ein eigenes Zahlungsmittel. Auf ausdrücklichen Wunsch kann Amplify Digital Drittkosten vorverauslagen und zuzüglich eines Handling-Aufschlags (standardmäßig 10 %) weiterberechnen.
(7) Aufrechnungsverbot. Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
§ 6 Laufzeit & Kündigung
(1) Einmalprojekte enden mit vollständiger Leistungserbringung und Abnahme durch den Kunden.
(2) Retainer-Verträge haben, sofern nicht anders vereinbart, eine Mindestlaufzeit von drei (3) Monaten ab Vertragsbeginn. Sie verlängern sich anschließend automatisch um jeweils einen (1) Monat, sofern sie nicht mit einer Frist von vier (4) Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei nachhaltigem Zahlungsverzug oder erheblicher Vertragsverletzung vor.
(4) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
§ 7 Leistungserbringung & Abnahme
(1) Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie als solche ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden. Maßgeblich ist stets die zeitgerechte Mitwirkung des Kunden (§ 4).
(2) Werkleistungen (z. B. Website, Logo) werden dem Kunden zur Abnahme vorgelegt. Die Abnahme erfolgt schriftlich oder per E-Mail.
(3) Abnahmefiktion nach § 640 Abs. 2 BGB. Wird die Leistung dem Kunden zur Abnahme vorgelegt und setzt Amplify Digital dem Kunden eine angemessene Frist (mindestens zehn [10] Werktage) zur Abnahme, so gilt die Leistung als abgenommen, wenn der Kunde die Abnahme nicht innerhalb dieser Frist unter Angabe mindestens eines wesentlichen Mangels verweigert. Amplify Digital wird den Kunden in der Abnahmeaufforderung ausdrücklich auf diese Rechtsfolge hinweisen.
(4) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
(5) Bei laufenden Leistungen (Retainer) gilt die jeweilige Monatsleistung mit Zugang des Monatsreports als erbracht, sofern der Kunde nicht innerhalb von zehn (10) Werktagen nach Zugang schriftlich Einwände erhebt.
§ 8 Änderungen & Change Requests
(1) Wünscht der Kunde nach Vertragsschluss Änderungen am vereinbarten Leistungsumfang, so teilt Amplify Digital den damit verbundenen Mehraufwand und etwaige Auswirkungen auf Zeitplan und Vergütung in Textform mit.
(2) Die Änderung wird erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Kunden umgesetzt. Bis dahin wird die ursprünglich vereinbarte Leistung fortgeführt.
§ 9 Nutzungs- & Urheberrechte
(1) Amplify Digital räumt dem Kunden an sämtlichen im Rahmen dieses Vertrags erbrachten urheberrechtlich geschützten Leistungsergebnissen Nutzungsrechte ein, deren Umfang sich nach der Art der Leistung richtet:
- Individuell gestaltete Marken-Assets (Logos, Wort-/Bildmarken, Corporate-Design-Elemente) — ausschließliches, übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für alle bekannten Nutzungsarten, insbesondere Print, Online, Social Media, Merchandise und jede zukünftig bekannt werdende Nutzungsart im Rahmen des vertraglich vorgesehenen Zwecks.
- Sonstige Leistungsergebnisse (Website-Code, Texte, SEO-Deliverables, Grafiken, Kampagnen-Creatives) — einfaches, übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für die im Angebot definierten Nutzungsarten (insbesondere Online- Darstellung auf den Domains des Kunden, interne Nutzung sowie Verwendung in Marketing- und Vertriebskanälen des Kunden).
(2) Die Einräumung der Nutzungsrechte erfolgt aufschiebend bedingt mit vollständiger Zahlung der hierfür vereinbarten Vergütung. Bis zum vollständigen Zahlungseingang verbleiben sämtliche Rechte bei Amplify Digital; eine Nutzung durch den Kunden ist bis dahin nur zu Test- und Abnahmezwecken gestattet.
(3) An eingesetzten Tools, Frameworks, Templates, Bibliotheken und Know-how-Komponenten, die unabhängig vom konkreten Auftrag bereits bestanden, verbleiben sämtliche Rechte bei Amplify Digital oder den jeweiligen Drittanbietern. Der Kunde erhält hieran ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im Umfang der Vertragslaufzeit bzw. der geschuldeten Leistungsergebnisse.
(4) Rechte an von Drittanbietern eingebundenen Assets (z. B. Stockfotos, Schriften, Icons, KI-generierte Grafiken) unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen der Drittanbieter. Amplify Digital weist den Kunden auf einschränkende Lizenzbedingungen proaktiv hin.
§ 10 Einsatz von KI-Tools
(1) Amplify Digital setzt zur Leistungserbringung generative KI-Systeme und KI-gestützte Werkzeuge (z. B. für Text-Entwürfe, Bildgenerierung, Code-Assistenz, Recherche) ein. Die konkrete Auswahl der Tools orientiert sich am jeweiligen Stand der Technik und datenschutzrechtlichen Vorgaben.
(2) Amplify Digital stellt sicher, dass
- keine personenbezogenen Daten oder vertraulichen Kundendaten in KI-Systemen verarbeitet werden, die diese Daten zum Training ihrer Modelle verwenden,
- ausschließlich Enterprise- oder Business-Tarife mit vertraglich ausgeschlossenem Modelltraining genutzt werden,
- alle KI-generierten Inhalte vor Auslieferung redaktionell geprüft, bearbeitet und freigegeben werden,
- eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Leistungserbringung gewährleistet bleibt.
(3) Der Kunde erkennt an, dass KI-generierte Inhalte nach derzeitiger Rechtslage urheberrechtlich eingeschränkt schutzfähig sein können. Amplify Digital gewährleistet jedoch durch die redaktionelle Bearbeitung (Abs. 2), dass finale Leistungsergebnisse die Schöpfungshöhe erreichen oder durch eigene Leistungen ergänzt werden, sodass die in § 9 beschriebenen Nutzungsrechte wirksam eingeräumt werden können.
§ 11 Domain, Accounts & Datenhoheit
(1) Domains, Hosting-Verträge, Google-Ads-, Meta-Ads-, Analytics- und vergleichbare Drittanbieter-Accounts werden grundsätzlich im Namen und auf Rechnung des Kunden eingerichtet. Der Kunde bleibt jederzeit Eigentümer und Inhaber dieser Accounts und Domains.
(2) Soweit Accounts ausnahmsweise auf Amplify Digital laufen (z. B. bei Agentur-Managed-Services, White-Label- Produkten), werden diese auf Wunsch des Kunden bei Vertragsende an ihn übertragen, sofern dem keine Drittanbieter-Lizenzbedingungen entgegenstehen. Die Übertragung erfolgt unverzüglich nach Zahlung aller offenen Rechnungen.
(3) Die im Rahmen der Leistungserbringung generierten oder verarbeiteten Rohdaten des Kunden (Analytics-Daten, CRM- Exporte, Kampagnen-Daten, Kundendaten) bleiben uneingeschränkt Eigentum des Kunden. Amplify Digital übergibt dem Kunden auf Anforderung oder spätestens bei Vertragsende eine strukturierte Kopie in einem gängigen Format (CSV, JSON, PDF).
§ 12 Backups & Datensicherung
(1) Amplify Digital erstellt während der aktiven Leistungserbringung projektbezogene Arbeits- und Versionsbackups ihrer eigenen Arbeitsstände (z. B. Code- Repositories, Design-Dateien). Diese Backups dienen der internen Leistungserbringung und stellen keine Langzeitarchivierung für den Kunden dar.
(2) Die Sicherung produktiver Kundensysteme (Website- Datenbanken, E-Mail-Konten, CRM-Daten, Fileserver) obliegt — sofern nicht ausdrücklich schriftlich als Leistungsbestandteil vereinbart — dem Kunden bzw. den jeweiligen Hosting-Anbietern.
(3) Wünscht der Kunde eine regelmäßige, von Amplify Digital verantwortete Datensicherung mit definiertem Wiederherstellungs-Service-Level, wird dies gesondert in einem Zusatzmodul vereinbart und vergütet.
(4) Für den Verlust von Daten, die der Kunde selbst nicht durch branchenübliche Backup-Maßnahmen gesichert hat, haftet Amplify Digital nur nach Maßgabe von § 16 (Haftung).
§ 13 Referenzrecht
(1) Amplify Digital ist berechtigt, den Namen und das Logo des Kunden sowie eine kurze Beschreibung des Projekts zu Referenzzwecken auf der eigenen Website, in Angeboten, Präsentationen und auf Social-Media-Kanälen zu nennen und abzubilden.
(2) Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit in Textform widersprechen. Bereits gedrucktes Marketingmaterial muss daraufhin nicht zurückgezogen werden.
§ 14 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der anderen Partei — insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse — streng vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen.
(2) Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort, solange und soweit die Informationen nicht offenkundig werden.
(3) Amplify Digital ist berechtigt, zur Leistungserbringung erforderliche Informationen an qualifizierte Subunternehmer weiterzugeben, die entsprechend zur Vertraulichkeit verpflichtet sind.
§ 15 Gewährleistung
(1) Amplify Digital erbringt ihre Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nach dem aktuellen Stand der Technik und den einschlägigen Branchenstandards.
(2) Für Werkleistungen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften (§§ 631 ff. BGB) mit folgenden Anpassungen: Bei Mängeln hat Amplify Digital zunächst das Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neuherstellung). Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde mindern oder — bei erheblichen Mängeln — zurücktreten.
(3) Die Gewährleistungsfrist für Werkleistungen beträgt, soweit gesetzlich zulässig, zwölf (12) Monate ab Abnahme. Diese Verkürzung gilt nicht für Schadensersatzansprüche wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nicht für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Mängel, nicht für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), nicht im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes sowie nicht, soweit Amplify Digital den Mangel arglistig verschwiegen hat. In diesen Fällen gelten die gesetzlichen Fristen.
(4) Amplify Digital übernimmt keine Gewähr dafür, dass durch SEO- oder Ads-Leistungen bestimmte Platzierungen, Reichweiten, Umsätze oder Konversionsraten erzielt werden. Solche Kennzahlen hängen von einer Vielzahl externer Faktoren ab, auf die Amplify Digital keinen Einfluss hat.
§ 16 Haftung
(1) Amplify Digital haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von Amplify Digital, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die von der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz umfasst sind.
(2) Für sonstige Schäden haftet Amplify Digital unbeschränkt nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine wesentliche Vertragspflicht ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(4) Bei leicht fahrlässiger Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung ausgeschlossen.
(5) Soweit die Haftung nach Abs. 3 auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt ist, sind entgangener Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden nur umfasst, soweit sie dem vertragstypischen Schaden entsprechen. Im Übrigen ist die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(6) Die Haftungsbeschränkungen in Abs. 2 bis 5 gelten auch zugunsten der Mitarbeiter, gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen von Amplify Digital.
§ 17 Höhere Gewalt
(1) Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, befreien die betroffene Partei für die Dauer des Ereignisses von ihren Leistungspflichten. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Pandemien, behördliche Anordnungen, flächendeckende Ausfälle von Telekommunikations- oder Internet-Infrastruktur, großflächige Ausfälle von Rechenzentren oder Cloud-Plattformen sowie länger andauernde Störungen bei Drittanbietern (z. B. Google, Meta, Hosting-Provider), auf die Amplify Digital keinen Einfluss hat.
(2) Die betroffene Partei wird die andere unverzüglich über Eintritt und voraussichtliche Dauer des Ereignisses unterrichten.
(3) Dauert das Ereignis länger als sechs (6) Wochen, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Bereits erbrachte Teilleistungen sind anteilig zu vergüten.
§ 18 Datenschutz
(1) Beide Parteien verpflichten sich, die anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die DSGVO und das BDSG, einzuhalten.
(2) Soweit Amplify Digital im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. Analytics-Daten, Kundendaten), schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.
(3) Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten im Rahmen der Nutzung dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
§ 19 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag ist, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz von Amplify Digital. Amplify Digital ist berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
(3) Abtretungsverbot. Der Kunde ist nicht berechtigt, Rechte oder Pflichten aus diesem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Amplify Digital an Dritte abzutreten. § 354a HGB bleibt unberührt.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
(5) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
Kontakt & Stand
Für Fragen zu diesen AGB oder zu einem konkreten
Vertragsverhältnis erreichen Sie uns unter:
E-Mail:
support@amplify-digital.de
Stand: 21. April 2026. Diese AGB werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen angepasst. Für bereits geschlossene Verträge gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
Stand: 21. April 2026. Diese AGB werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen angepasst. Für bereits geschlossene Verträge gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.